Techniken für das positive Hundetraining


Techniken für das positive Hundetraining

Die Erziehung Ihres Hundes kann sich als schwere Aufgabe entpuppen, wenn Sie die entsprechenden Techniken nicht kennen. Mit etwas Einsatz, Geduld und mittels positiver Erziehungstechniken können Sie sehr schnell gute Resultate erzielen.

Die einfachste Methode ist das Locken. Als Lockmittel verwenden Sie ein Leckerli. Wir verwenden diese Technik, um den Hund in eine gewünschte Position zu locken. Die Methode eignet sich auch hervorragend, um den Hund zu überzeugen, uns zu folgen, z. B. wenn er mit andern Hunden zusammen ist, oder wenn er etwas vom Boden genommen hat, das er loslassen soll.

Um eine derartige, “unerwünschte” Situation zu lösen, können wir dem Hund direkt ein Leckerli vor die Nase halten. Der Schlüssel für den Erfolg dieser Methode liegt darin, etwas für den Hund sehr Verlockendes und Leckeres zu verwenden. Etwas, für das es sich lohnt, auf etwas anderes zu verzichten.

Eine andere positive Erziehungstechnik ist das Spiel, das für viele Tiere eine sehr verlockende Belohnung sein kann. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg dieser Methode ist die Wahl des richtigen Spielzeugs. Es sollte etwas sein, mit dem Sie die ganze Aufmerksamkeit des Tieres erlangen können, wie ein Ball, ein Gegenstand, der ein Geräusch erzeugt, oder ein anderes attraktives Spielzeug. Sie können das Spielzeug einsetzen, um den Hund zu etwas zu motivieren. Um beispielsweise den Ball zu bekommen, muss er sich zuerst setzen. Sie können es auch als Abschluss einer Trainingseinheit einsetzen. Wenn Ihr Hund gerne spielt, ist dies garantiert eine sehr erfolgversprechende Technik.

Eine dritte Technik ist das sogenannte Targeting. Mit dieser Technik lernt der Hund, mit seiner Nase oder der Pfote, ein bestimmtes Zielobjekt zu berühren. Dies könnte beispielsweise eine offene Handfläche sein, eine Fingerspitze oder ein Stab. Durch diese Methode bringen Sie Ihrem Hund progressiv bei, was er tun soll. Die Technik ist auch sehr hilfreich, um Ihren Hund in eine bestimmte Position zu locken, wenn er sich durch das Leckerli nicht locken lässt.

Einige Zoologen verwenden die Targeting-Technik beim Training mit gefangenen Wildtieren. Man kann auch großen Raubkatzen beibringen, ein Zielobjekt mit der Nase zu berühren und sich dabei nicht von der Stelle zu bewegen. Tierärzte profitieren hiervon, da sie bei nicht invasiven Untersuchungen das Tier anfassen können, ohne ein Risiko einzugehen, gebissen zu werden oder einen Hieb mit der Tatze zu bekommen.

Mithilfe dieser drei Trainingstechniken lernen unsere vierbeinigen Gefährten eine Verhaltensweise, die für beide Seiten zufriedenstellend ist.